Actual Work

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BALKAN CLARINET SUMMIT
Ein Projekt des Schorn Puntin Duos

http://www.multiphonics-festival.com

Viele Sprachen, eine Seele.

Besetzung:
Stavros Pazarentsis (Griechenland) Klarino
Slobodan Trkulja (Serbien) Klarinette
Sergiu Balutel (Rumänien) Klarinette
Oguz Büyükberber (Türkei) Bassklarinette
Claudio Puntin (Schweiz/Italien) Klarinette, Bassklarinette,
Altklarinette, Eb-Klarinette, Arrangements
Steffen Schorn (Deutschland) Kontraaltklarinette, Arrangements

Die Klarinette ist in Südwesteuropa neben der Geige das populärste Melodieinstrument, auf dem sich in den einzelnen Regionen sehr unterschiedliche Spielpraktiken entwickelt haben. Den faszinierenden Variantenreichtum dieses weit verbreitenden Volksmusik-Instruments mit unserer mitteleuropäischen Interpretationskultur zu kontrastieren, welche Klassik und Jazz gleichermaßen berücksichtigt – das erscheint als eine sehr reizvolle Idee. Aus diesem Gedanken heraus formierte sich im Jahr 2012 die Balkan Clarinet Summit auf Initiative und in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Athen/München. Ein instrumentales „a capella“-Ensemble, also keine weiteren Instrumente außer Klarinetten, ermöglichte den größten Spielraum zur Umsetzung der Idee.

So begaben sich Claudio Puntin und Steffen Schorn, beide wichtige Vertreter der Kreativszene auf Klarinetten und anderen Holzblasinstrumenten, auf die Suche nach interessanten Musikern: Mit Stavros Pazarentsis aus Griechenland, Sergiu Balutel aus Rumänien, Slobodan Trkulja aus Serbien und Oğuz Büyükberber aus der Türkei, fanden sie erstklassige Mitmusiker mit sehr eigenständigen Spielweisen innerhalb ihrer Traditionen. Jeder der sechs Klarinettisten brachte Stücke seiner Tradition in das Konzertprogramm mit hinein. Von den künstlerischen Leitern Schorn und Puntin bearbeitet und auf Papier gebracht, entwickelte man die Musik gemeinsam weiter.

Den erfolgreichen Premieren-Konzerten in Athen, Braśov und Thessaloniki folgte Ende 2012 eine große Tournee mit Auftritten in Sofia, Belgrad, Novi Sad, Sarajevo, Zagreb, Ankara, Istanbul, Izmir und Athen. Die Konzertbesucher waren von der Vielseitigkeit der Ausdrucksmöglichkeiten eines einzigen Instruments begeistert und angerührt.